RegenbogenNet
  Anmelden oder Registrieren ::  Home  ::  Profile  ::  Deine Daten  ::  Forum  ::  
Navigation
  Community
· Profile
· Forum
· Chat
· Eventalbum
· Blog
· Kalender
· Spiele
  Deine Welt
· Deine Daten
· Dein Profil
· Deine Galerie
· Dein Gästebuch
· Dein Blog
· Posteingang
· Postausgang
· Postarchiv

  Support
· eMail an Support
· Häufige Fragen
· Partnerseiten
· Unsere Top10
 
Who's Online
Zur Zeit sind 8 Gäste und 3 Mitglied(er) online.

Um diesen Bereich zu betreten, ist eine Anmeldung bei uns notwendig. Du kannst Dich hier anmelden
Die Anmeldung ist kostenfrei!
 
RegenbogenNet :: Thema anzeigen - Frage wegen Bewerbungen
 
 SuchenSuchen    Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  
Frage wegen Bewerbungen

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    RegenbogenNet Foren-Übersicht -> Medizinisches /Hilfestellungen/Rechtliches/
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Mephisto
schaut öfter herein
schaut öfter herein



Anmeldedatum: 12.01.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 29.Jan.2010 14:37:27    Titel: Frage wegen Bewerbungen Antworten mit Zitat
Nun hab ich doch mal ne Frage, die sich in einem Forum hier stellen lässt und würde mich interessieren wie ihr damit umgeht.
Ich werde in diesem Jahr meine Ausbildung beenden und mich bewerben. Nun ist es eben leider so, dass ich, wie ja viele, die noch mittendrin sind, eben von rechtlicher Seite noch nicht als Mann anerkannt bin. Im Gesetz steht nun aber, bei der Angabe des Geschlechts bei einer Bewerbung darf man nicht lügen. Ich meine ich kanns eh nicht verheimlichen, weil die Zeugnisse, mit denen ich mich bewerben werde, ohnehin noch den alten Namen haben (Gericht machte langdauernde Zicken wegen der VÄ und dauert an).
Was würdet ihr machen, ich dachte daran in die jeweiligen Berwerbungen einfach eine kurze Erklärung reinzulegen wieso ich mich mit meinem Namen bewerbe, aber auf den Zeugnissen noch ein anderer steht.
Eigentlich hatte nicht vor mich noch mal bei irgendjemandem zu outen aber die Umstände sind eben so.
Man kann ja dann schließlich den Arbeitgeber veranlassen darüber zu schweigen gegenüber anderen Mitarbeitern.
Im Prinzip weiß ich ja schon wie ich es mache, aber habt ihr solche Sachen auch erlebt und wie seid ihr und sind Arbeitgeber damit umgegangen, würde mich interessieren.
_________________
Wenn du denkst, du bist zu klein,
um etwas zu bewirken,
dann hast du noch nie eine Nacht
mit einer Mücke im Zimmer verbracht!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
David
schaut öfter herein
schaut öfter herein



Anmeldedatum: 11.01.2010
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 31.Jan.2010 16:50:55    Titel: hm Antworten mit Zitat
hello nick Wink

das ist ne schwierige situation, aber ich würds mir für dich so einfach wie möglich machen.....
am besten ist es wohl (auch wenn du das vielleicht nicht grade willst), dich mit deinem weiblichen Namen zu bewerben und erst beim persönlichen Vorstellungsgespräch das Thema trans anzusprechen....vorher denk ich, hat das alles noch keinen sinn (gibt ja viele, die nicht so offen mit diesem thema umgehn). dann kannst auch deinem vielleicht zukünftigen arbeitsgeber direkt ansehen, was er davon hält. weißt, was ich mein??
_________________
Die mich kennen, mögen mich. Die mich nicht mögen, können mich. ;o)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anja
versucht hier ein Zimmer zu mieten
versucht hier ein Zimmer zu mieten



Anmeldedatum: 28.12.2008
Beiträge: 2362
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 03.Feb.2010 23:34:42    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo Mephisto,

Hm.. das ist eine echt schwere Situation..

*grübel* ich denke super Wichtig ist es ehrlich zu sein. Also ich würde es so machen…

Bewirb dich als Mann mit deinen Namen Mephisto dann schreibst du dahinter.. (geboren als frau.. *** und das du mitten im Wandlungsprozess bist).* das reicht auch und macht evt. neugierig

Und jetzt kommt das Wichtigste..
da es eine Bewerbung ist.. solltest du Dich so Bewerben..
Das Du einfach der Beste für diesen Job bist..! Grund….! Und du kannst das ….! Und das….!

Und wenn sie dir eine chance geben kannst du ihnen zeigen was du drauf hat.. liest sich übrigens auch lustig ; )

Anhand deines Fotos (Lebenslauf) sehen sie ja eh das Du ein Mann bist.. die aufklärenden Gespräche kannst du ja dann machen wenn sie dich einladen.. zum vor sprechen…

Wenn du dich nun.. mit deinem noch vorhanden Frauenname Bewirbst .. könnte es sein.. das der Arbeitgeber dann enttäuscht ist weil er die Stelle evt.. auf ein anderes Geschlecht ausgeschrieben hat.

Ich mein – was hast du denn zu verlieren? ; )

Lg Anja
_________________
©σяιgιиαℓ ρяσfιєL® █║▌│█│║▌║││█ ║▌ ♂♀⚧⚥☿ &l
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen Yahoo Messenger MSN Messenger
mb76
bringt Kaffee und Kuchen vorbei
bringt Kaffee und Kuchen vorbei



Anmeldedatum: 26.12.2008
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 03.Feb.2010 23:54:49    Titel: Antworten mit Zitat
nu geb ich auch ma meinen senf dazu.
geschlechtsspezifische ausschreibungen sind net erlaubt, bis auf einige ausnahmen wie bardame o9der so. das is soweit ich weiß durch das antidiskriminierungsgesetz so geregelt.
aber wenn du noch in deinem ausweis frau stehn hast, solltest du dich auch als frau unter deinem namen bewerben. wenn eine frau wie ein kerl aussieht is das in der gesellschaft net so schlimm wie andersrum. warum auch immer...
sich als mann bewerben, is wenn es noch keine rechtskräftige personenstandsänderung gab, angabe von falschen tatsachen (dem gesetz nach).

wenn ich z.b. meine körperbehinderung beim arbeitgeber verschweige, kann das für mich auch böse folgen ham.

also lieber so als nachher auf der nase liegen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anja
versucht hier ein Zimmer zu mieten
versucht hier ein Zimmer zu mieten



Anmeldedatum: 28.12.2008
Beiträge: 2362
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 04.Feb.2010 0:07:47    Titel: Antworten mit Zitat
mb76 hat folgendes geschrieben:

geschlechtsspezifische ausschreibungen sind net erlaubt.



ja.. das ist so..

aber.. kein Arbeitgeber Hält sich drann ..
wenn sie eine Frau suchen.. und ein Mann anruft.. dann sagen sie sorry die stelle ist vergeben. umgekehrt genau so.

also..
nein, Bewirb dich als Mann.. die Erklärung ist ja in Klammern..

weil!!! Wenn du zur Psychologin gehst .. spricht sie dich auch mit Herr an oder? weil du es so willst..

und genauso ist es in der Bewerbung..
egal.. ob das schon rechtskräftig ist oder auch nicht!
irgendwann ist es eh so.
das gleiche gilt auf Ämtern usw. das kannst du übrigens auch verlangen.. die tragen das dann auch ein. (das du mit Herr angesprochen werden möchtest)
und wenn die Mitarbeiter Intelligent sind.. halten die sich auch drann.

und Betrug ist es nicht..
da sie ja dann deinen Perso Kopieren..
steht dann halt Frau.. drin..
aber irgendwann wird das dann nachträglich geändert.

Ich denke..da Du im Alltagstest bist (oder) musst du Dich auch in allen lebenslagen als Mann dem Alltag stellen.. wenn nötig mit Erklärungen..

schliesslich ist Transsexualität eine Krankheit.


mb76 hat folgendes geschrieben:

aber wenn du noch in deinem ausweis frau stehn hast. (Anja:Bewirb dich als Frau?)


Im Alltagstest.. zb wenn du dann zu ärzten ..ämtern gehst.. muss man den Ausweis auch zeigen.. und sagt dann,... zb. ich, Frau Mies.. und nicht Herr.. auch wenn es noch nicht geändert ist.

mb76 hat folgendes geschrieben:


also lieber so als nachher auf der nase liegen.



naja, Melli.. es ist halt von Anfang an ehrlich! man kennt ja den Arbeitgeber nicht,..

Wenn Er sich als Frau Bewirbt und dann als Mann hingeht.. es gibt viele die können damit nicht umgehen.

lg Anja
_________________
©σяιgιиαℓ ρяσfιєL® █║▌│█│║▌║││█ ║▌ ♂♀⚧⚥☿ &l
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen Yahoo Messenger MSN Messenger
mb76
bringt Kaffee und Kuchen vorbei
bringt Kaffee und Kuchen vorbei



Anmeldedatum: 26.12.2008
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 04.Feb.2010 0:52:41    Titel: Antworten mit Zitat
egal wie man es wendet oder dreht. die einen kommen da net drauf klar, die anderen da net. das is immer eine interpretationssache. du kannst damit glück ham oder damit.

is halt wie in der lotterie *g*
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anja
versucht hier ein Zimmer zu mieten
versucht hier ein Zimmer zu mieten



Anmeldedatum: 28.12.2008
Beiträge: 2362
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 04.Feb.2010 0:59:26    Titel: Antworten mit Zitat
<<<nickt zu mb..

folge einfach deinem Herzen..

und mit etwas Glück.. hast du dann die Stelle.
_________________
©σяιgιиαℓ ρяσfιєL® █║▌│█│║▌║││█ ║▌ ♂♀⚧⚥☿ &l
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen Yahoo Messenger MSN Messenger
David
schaut öfter herein
schaut öfter herein



Anmeldedatum: 11.01.2010
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 04.Feb.2010 12:11:24    Titel: Antworten mit Zitat
mb76 hat folgendes geschrieben:

aber wenn du noch in deinem ausweis frau stehn hast, solltest du dich auch als frau unter deinem namen bewerben. wenn eine frau wie ein kerl aussieht is das in der gesellschaft net so schlimm wie andersrum.


das hätt ich ihm ja auch schon gesagt, aber er wird schon wissen, was er tut Wink

entweder, die chefs kommen klar, wenn sie es von anfang an wissen, oder halt nicht. dacht mir halt, es ist blödsinn, das gleich in der schriftlichen Bewerbung reinzuschreiben, denn es ist immerhin schon was sehr persönliches.

Arrow wenn er das thema trans nicht reinschreiben würde und zum persönlichen gespräch eingeladen wurde, hat er sicher mehr chancen auf den job, da man das ja dann von angesicht zu angesicht klären bzw erwähnen kann. und man sieht auch gleich die reaktion des chefs....
Arrow wenn er sich mit dem männlichen namen bewirbt, den aber noch nicht hat, ist es sicher doofer als die erste variante.
_________________
Die mich kennen, mögen mich. Die mich nicht mögen, können mich. ;o)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Flammenherz
schaut öfter herein
schaut öfter herein


Anmeldedatum: 22.12.2009
Beiträge: 33
Wohnort: Region Hannover

BeitragVerfasst am: 04.Feb.2010 14:07:55    Titel: Antworten mit Zitat
Naja, da ich ja auch am bewerben bin momentan kann ich nur eines sagen was eine Freundin die in der Personalkommision eines grösseren Betriebes sitzt auch gesagt hat: Ehrlich is besser als schummeln.

Ich bewerbe mich auch als Mann, theoretisch ist man sogar dazu "gezwungen" denn schreibt man einen unwahren Namen rein ist das Vortäuschung falscher Tatsachen.

Die einzige Lösung die eventuell funktionieren könnte ist dass man beim Vornamen schreibt "Nick (gesetzlich blabla)". Da biste rein echtlich gesehen auf der sicheren Seite, meine ärztlichen Unterlagen und so weiter werden auch so geführt, mit eben diesem Zusatz.

Was du, Nick, im Endeffekt machst ist dein Ding, ich an deiner Stelle würde den weiblichen Namen reinsetzen und dann beim Vorstellen versuchen zu sondieren wie der/die Chef/in so drauf ist. Ich für meinen Teil versuche es eben genau auf diesem Weg momentan, ok, es is eher erfolglos, aber das liegt eher an der Situation auf dem Arbeitsmarkt die vorherrscht.

LG Nadine
_________________
Achja, Wir sind die Guten *ggg*
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Mephisto
schaut öfter herein
schaut öfter herein



Anmeldedatum: 12.01.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 06.Feb.2010 2:51:56    Titel: Antworten mit Zitat
erstmal danke für eure meinungen, find ich schon mal interessant dass es offenbar doch kein so einfaches thema is. Ich meine, ich hab schon so meine ideen wie ich persönlich es handhaben will.
Ich werde mich mit dem Namen, den ich in Zukunft haben werde bewerben, und eine erklärung schriftlich dazu reinsetzen wieso in den zeugnissen ein anderer name steht. Man kann bei der erklärung, und das hab ich mir gerade durch eure Meinungen überlegt, ja reinschreiben, das man das erklärt um nicht hinterher als "lügner" da zu stehen. Aber ich kann mich echt nich als Frau bewerben, also mit dem weiblichen Namen, ich will ja auch so nich eingestellt werden, dass es steuernummermäßig oder rentenversicherungsmäßig oder sowas noch nich geht is ja klar, das kann man mit dem arbeitgeber ja dann bereden wenn er überhaupt interesse hat.

Und ein arbeitgeber, der das nich kapiert, bei dem will ich net arbeiten. Vor allem nich im Sozialen Bereich. Rechtlich kann mir glaub auch so nix passieren, sondern nur wenn ich die zeugnisse fälschen würde; den neuen Namen, so viel ich weiß, darf man schon verwenden, wenn man im Prozess der Angleichung ist, also im "alltagstest", ohne rechtlich belangt zu werden. Ich unterschreibe nur noch N. ... da kann mir auch keiner was.

Aber wie gesagt, das in einer Erklärung zu erwähnen, dass man sich des Gesetzes beim Geschlecht nicht lügen zu dürfen bewusst ist, ist vielleicht ne gute möglichkeit, eine alternative zu haben. Man verschweigt es nicht und bittet dennnoch darum es so zu sehen wie es für einen selbst ist, und einen arbeitgeber um diskretion bei solchen sachen zu bitten, dürfte wohl nicht zuviel verlangt sein. Letzten Endes sollte für den eine Rolle spielen, was man leisten kann und nicht welcher Name oder welches Geschlecht hinter dieser Leistung steht. Eigentlich müsst sich ein Arbeitgeber freuen fast, denn wenn er mich im offiziellen als frau einstellt, wird er mir vermutlich auch weniger bezahlen, zumindest bei einigen berufen is das ja so. Tja

Wobei ich vielleicht einen Vorteil habe, denn eigentlich nehmen sie im Altenpflegebereich ganz gerne Männer, wegen der körperlichen Belastung vermute ich. Witzig eigentlich, da ich anfangs eine Ausbildungsstelle für Altenpflege nicht bekam, weil ein männlicher Bewerber bei den Auswahltests genauso gut abschnitt wie ich, aber eben männlich war (was sie mir übrigens auch genauso gesagt haben, als sie mich abwiesen), und ich mich als Frau beworben hatte. Welche Ironie.

Nun ja. Was auch immer das Gesetz nun verlangt, ich glaube man bricht es nicht, beugt es nicht einmal, wenn man zu einem eventuell zukünftigen Arbeitgeber ehrlich ist. Wenn er dich einstellt mit dem Geschlecht, was du vor dem Gesetz noch nich hast, dann könnte es Folgen haben. aber ansonsten nicht. Jemand der dich nicht einstellt und dir Täuschung nachsagt, wie soll der dich belangen können? Er gibt dir ja nichts, was er zurückfordern könnte, sprich er verliert ja nichts.

Wären die Gehälter von Frau und Mann gleich hätten wir das Problem auch nicht. Dann zum Beispiel würde das Antidiskrimnierungsgesetz besser funktionieren. Im Moment ist dieses Gesetz praktisch eine Farce.
Es hilft in manchen Fällen zwar um damit zu drohen (hab ich selbst schon mit einer Freundin, die diskriminiert wurde, durch, und es ging auch nur darum, dass jemand sie dauernd mit "Herr" ansprach, obwohl die VÄ durch war), aber um etwas wirklich zu erreichen hilft das meiner Meinng nach nicht. Ein Pseudogesetz, zur Absicherung der Legislative. So nach dem Motto: Hey, wir haben doch ein Gesetz gegen soclhe Schweinereien erlassen, wie ihr es nun gebraucht ist eure sache.

Was mich an meine VÄ und das Gesetz erinnert, denn dabei geht auch nicht mit rechten dingen zu. Aber das ist ein anderes Thema.

Und bevor ich noch weiter ausschweife, wars das erstmal.
Ich denke, noch vor dem gesetzlichen Weg, ist der menschliche und der vernunftbegabte, der beste. Zu meinem derzeitigen Arbeitgeber oder meiner Schule sage ich: Ok es ist rechtlich noch nicht so, ich lebe und arbeite aber auch nicht auf einem Papier, mir ist nicht egal was auf dem Papier steht, aber überhaupt nicht egal ist mir, wie man mich anspricht oder sieht.

Ich glaube auch nicht, dass meine Chancen dadurch einen Arbeitsplatz zu bekommen, geringer sind. Das natürlich, muss ich zugeben, auch dem zugute zu halten ist, dass es einen Mangel an Pflegefachkräften gibt. Sprich, in dem Berufszweig werden eben dringend neue Leute gebraucht.

Doch wie gesagt, von Anbeginn gleich ehrlich zu sein, aber zugleich die eigenen Bedürfnisse zu wahren, also einen Mittelweg, halte ich für das Beste.
Und ich denke, die meisten von uns wollen keinen Arbeitsplatz haben um den Preis der Selbstverleugung.

Darum, David, kann ICH den alten Namen einfach nicht mehr hinschreiben. Was die gesetzliche Seite tut, kann ich nicht ändern, (und wie ich dir ja sicher mal erzählte, machen sie es mir schon seit über einem Jahr sehr schwer mit der Änderung), aber ich will jetzt zu meinem jetzigen Ich stehen, und das geht nur, wenn ich meinen jetzigen Namen verwende.

Smile Smile Smile
_________________
Wenn du denkst, du bist zu klein,
um etwas zu bewirken,
dann hast du noch nie eine Nacht
mit einer Mücke im Zimmer verbracht!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
itchyfeetwenthome
schaut öfter herein
schaut öfter herein



Anmeldedatum: 08.04.2010
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 17.Apr.2010 16:13:19    Titel: Antworten mit Zitat
Mal nen ganz dummer Einwurf: Wo steht in der Bewerbung das Geschlecht?

Ich bewerb mich mit Namen und der ist entweder weiblich oder männlich. Geschlecht schreibe ich nicht extra hinzu.

Und soweit ich weiß, darf man den Zielnamen während der VÄ-Antrag läuft, in den allermeisten Fällen benutzen. Man darf unter dem Namen sogar eine Wohnung mieten. Das einzige was (soweit ich weiß) nicht geht, ist ein Bankkonto eröffnen.

Und wenn ich immer lese... im Ausweis steht ja auch "Frau/Mann"... hat jemand von euch schon mal seinen Perso genau angeschaut? Da steht NIRGENDS irgendein Geschlechtseintrag drauf.... das einzige was das Geschlecht verrate(n könnte) ist eben der Name.

Aber ich steh ja vorm selben Bewerbungskram gerade... da ich die VÄ noch nicht eingereicht hab (weiß noch nicht, ob ich umziehen werde), werde ich wohl oder übel den W-Namen angeben müssen...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anja
versucht hier ein Zimmer zu mieten
versucht hier ein Zimmer zu mieten



Anmeldedatum: 28.12.2008
Beiträge: 2362
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 17.Apr.2010 16:27:27    Titel: Antworten mit Zitat
gehört zwar nicht zur Bewerbung..

aber.. wenn Ihr zu neuen Ärzten oder Ämtern oder etc. geht..

in der Spalte.. Herr oder Frau.. lasst Ihr einfach das Kreuzchen weg..

nakkisch sehen die Euch eh nicht ; )

Wenn Die euch dann nun fragen.. Mann oder Frau.. /dann seid Ihr halt Mann oder Frau.. so habt ihr die Wahl..

da viele in einer Psychologichen Behandlung sind.. könnten Eure Psychologen auch einen 2 Zeiler schreiben.. und euch bestättigen..

lg Anja
_________________
©σяιgιиαℓ ρяσfιєL® █║▌│█│║▌║││█ ║▌ ♂♀⚧⚥☿ &l
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen Yahoo Messenger MSN Messenger
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    RegenbogenNet Foren-Übersicht -> Medizinisches /Hilfestellungen/Rechtliches/ Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde


Impressum - Datenschutz - Nutzungsbedingungen
Leitfaden für Jugendliche - Leitfaden für Erwachsene

© 2008 - 2010, Janina Berger
Erstellung der Seite: 0.06 Sekunden